Klassenkampf konkret: Kapitalisten die rote Karte zeigen!

Diesen Mittwoch haben wir an unsere Kolleg:Innen bei LEAR Corporations eine rote Karte für ihren Chef verteilt.

Anlass dafür war eine Betriebsversammlung an diesem Tag, auf der der Chef Rede und Antwort stehen musste, wieso er denn auf die Vergabe eines zentralen Auftrags des Automobilzulieferes an die Konkurrenz damit reagierte, dass er den Verlust auf die Belegschaft abwälzen will.

Zur Situation bei LEAR

LEAR ist ein Automobilzulieferer, der Sitze herstellt und unter anderem an Audi und Porsche ausliefert. Ein zentraler Auftrag des Standortes in Ottmarsheim wurde kürzlich an ein Konkurrenzunternehmen vergeben.

Die Chefetage hat den für sie bequemeren Weg gewählt,  “Kosten” ein zu sparen anstatt neue Aufträge einzuholen. Kosten heißt in dem konkreten Fall: Personalausgaben, Zuschüsse und Sonderzahlungen an die Belegschaft.

Nichts neues, dass die Kapitalisten nur um ihren Profit bemüht sind und uns Arbeiter:Innen lediglich als lästige Profitminderung sehen. Ob das für sie nun wirklich der angenehmste Weg war wird sich jetzt noch zeigen…

Klassenkampf konkret

Denn stellt sich dem eine entschlossene Belegschaft entgegen wird der Chef schnell merken wanns richtig teuer wird, nämlich wenn die Bänder stehen.

Um der Belegschaft etwas an die Hand zu geben um ihre Geschlossenheit zu zeigen haben wir die Frühschicht mit roten Karten mit der Aufschrift: “Sichere Jobs und Zukunft für unser Werk. Kapitalisten die rote Karte zeigen!” beflyert, die sie während der Versammlung dem Chef gezeigt haben.

Im weiteren Kampf gegen die dreisten Forderungen des Chefs stehen wir an der Seite der Belegschaft!

 

 

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