Solidarität mit dem Kampf der Eberspächer Belegschaft!

Am Freitag, den 24.7 zogen mehrere hundert KollegInnen der Belegschaft des Esslinger Konzerns Eberspächer vor die Konzern-Zentrale um gegen die Schließung und Verlagerung der Produktion nach Polen zu demonstrieren. Im Kontext einer Verhandlungsrunde nahmen sich die KollegInnen das Informationsrecht und demosntrierten. Wir waren mit dabei.

Bei Eberspächer, wie auch bei anderen Firmen in der Region passiert genau das was die Kapitalisten schon seit einiger Zeit planen: Verlagerung, Schließungen, Jobabbau. Im Kontext der Krise sollen hunderte Existenzen zerstört werden- wegen Profit. Unsere Solidarität gilt der Belegschaft in ihrem Kampf!

In einer anderen Gesellschaft, ohne Kapital und Profit würde so etwas im übrigen nicht passieren. Denn dort wären es die Beschäftigten selbst die ihre Arbeit gestalten, ausrichten und planen, und zwar nach menschlichen Maßstäben, nicht nach denen der Kapitalisten. Bis dahin müssen wir aber gegen ihre Angriffe kämpfen. Und das werden wir tun.

 

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Am 1. Juli haben wir, Solidarität und Klassenkampf, Flyer bei Bosch in Feuerbach verteilt. Die Verteilung fand, wie die letzten bei Bosch in Bietigheim, Waiblingen und bei Eberspächer in Oberesslingen, im Kontext der zunehmenden Angriffe des Kapitals auf die Rechte der Belegschaften statt. Die Krise rollt und die Herrschenden werden den Teufel tun sie zu zahlen. Sie lassen lieber die Arbeitszeit kürzen (natürlich ohne Lohnausgleich), Standorte schließen und Sonderzahlungen aussetzen. Ihre Krise soll auf unserem Rücken abgewälzt werden und dass wollen wir nicht einfach so hinnehmen.